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Gutachten

Verschattungsstudie Universität Gästehaus, Feldbrunnenstraße

Hamburg, Eimsbüttel

Die Universität Hamburg betreut ca. 38.500 Studierende und verfügt über eine Reihe international wettbewerbsfähiger Forschungsschwerpunkte. Der Universität steht zwar seit 1963 ein Gästehaus an der Rothenbaumchaussee mit rund 50 Apartments und ein kleineres Gästehaus an der Rentzelstraße mit 24 Einheiten zur Verfügung. Diese Kapazitäten decken jedoch nicht den Bedarf. Daher strebt die Universität Hamburg den Neubau eines neuen Gästehauses mit ca. 65 Apartments in direkter Nachbarschaft zum Campus der Sportwissenschaften an.

Das Bauvorhaben soll nach § 34 errichtet werden. Durch die Anfertigung einer Verschattungsstudie konnten die Verschattungsauswirkungen an spezifischen Tagen im Jahr untersucht werden.

Die Universität Hamburg betreut ca. 38.500 Studierende und verfügt über eine Reihe international wettbewerbsfähiger Forschungsschwerpunkte. Sie besitzt seit vielen Jahren einen großen internationalen Zuspruch und bietet internationalen Studenten und Doktoranden sowie internationalen Wissenschaftlern attraktive Forschungsmöglichkeiten im Zentrum einer Metropole. Um den Anteil ausländischer Mitarbeiter zu erhöhen und an attraktive international vergebene Forschungsgelder zu gelangen, sei die Unterbringung des dazugehörigen Spitzenpersonals elementar.

Hierfür wurde 2015 ein einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb durchgeführt. Der Siegerentwurf des Büros Buchner Bründler Architekten sieht ein 8 geschossigen Solitär mit einem Seminarraum, mehrere Lounge-Bereiche, 50-Einzimmer, 10 Zweizimmer- und 5 Dreizimmerapartments vor. Rein äußerlich nimmt der achtgeschossige Neubau die ziegelroten Gestaltungselemente seiner Umgebung auf.

Das Plangebiet befindet sich auf einer unbebauten Fläche und grenzt an das 1908 bis 1912 errichtete denkmalgeschützte Museum für Völkerkunde. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Feldbrunnenstraße befindet sich ein hochwertiges Wohnumfeld mit einem denkmalgeschützten Bestand an Villen und gründerzeitlichen Bürgerhäusern.

  • Broschüre (© claussen-seggelke stadtplaner, Grundlage: LGV HH)
  • Luftbild (© LGV HH)
  • Bestandsbebauung
  • Visualisierung und Ansicht (© Buchner Bründler Architekten)
  • Bestand (© Buchner Bründler Architekten)
  • Planung (© Buchner Bründler Architekten)
  • Bestand (© Buchner Bründler Architekten)
  • Planung (© Buchner Bründler Architekten)
  • Modell: städtebaulicher Zusammenhang (© claussen-seggelke stadtplaner, Buchner Bründler Architekten, Grundlage: LGV HH)
  • Lageplan (© Buchner Bründler Architekten)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im Januar (© claussen-seggelke stadtplaner, Buchner Bründler Architekten, Grundlage: LGV HH)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im Januar (© claussen-seggelke stadtplanerr, Grundlage: LGV HH)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im März (© claussen-seggelke stadtplaner, Buchner Bründler Architekten, Grundlage: LGV HH)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im März (© claussen-seggelke stadtplaner, Grundlage: LGV HH)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im Juni (© claussen-seggelke stadtplaner, Buchner Bründler Architekten, Grundlage: LGV HH)
  • Bebauungstypologie im Vergleich: Simulation der Verschattung im Juni (© claussen-seggelke stadtplaner, Grundlage: LGV HH)
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Projektinfos

Projektart: Verschattungsstudie zur Prüfung der Genehmigungsfähigkeit nach gemäß § 34 BauGB
Ort: Hamburg, Bezirk Eimsbüttel, Stadtteil Rotherbaum
Nutzungsart: temporäres Wohnen
Fläche: ca. 3.700 qm
Projektzeitraum: 12.2015 und 06.2016
Projektbearbeitung: Dimitrij Scherer, Torsten Wild
Auftraggeber: Universität Hamburg
Projektpartner: Buchner Bründler Architekten
Bes. Themen: - Simulation der Besonnung/Verschattung der geplanten Neubebauung im Januar, März und Juni
- Prüfung der Besonnung/Verschattung bei Gebäudeverschiebung zur Optimierung durch nachbarliche Belange

 


Holzdamm 39
20099 Hamburg

fon: 040 - 28 40 34 -0
fax: 040 - 28 05 43 43
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