Neuordnung Hafen Mölln
Mit der städtebaulichen Neuordnung des Hafenareals am Südufer des Ziegelsees verfolgt die Stadt Mölln das Ziel, eine bislang gewerblich geprägte Brachfläche einer neuen, zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen. Nach Einstellung des Hafenbetriebs im Jahr 2019 eröffnet sich auf der rund 3,2 ha großen Fläche die Möglichkeit zur Entwicklung eines innerstädtischen Quartiers in attraktiver Wasserlage. Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs wurde ein Konzept für ein gemischt genutztes Quartier mit rund 300 Wohneinheiten, ergänzenden gewerblichen Nutzungen sowie touristischen Angeboten erarbeitet.
Der Siegerentwurf von coido architects bildet die Grundlage für die weitere Planung und sieht eine klare städtebauliche Struktur mit differenziertem Höhenkonzept, prägnanten Hochpunkten und einer engen Verzahnung von Bebauung und Freiraum vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Öffnung des Areals zum Wasser sowie der Entwicklung qualitätsvoller Freiräume einschließlich einer Marina und ergänzender Infrastruktur. Die überwiegende Zahl der Bestandsgebäude wird zurückgebaut, um eine Neuordnung der Flächen zu ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung eines identitätsstiftenden Quartiers, das zur Aufwertung des westlich des Bahndamms gelegenen Stadtbereichs beiträgt und neue Impulse für Wohnen, Freizeit und Tourismus setzt
